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  • Autorenbildsabineczilwa

Wann ist die richtige Zeit zum Fasten?


Die einen sagen im Frühjahr, die anderen sagen im Herbst.

Wenn wir uns an die religiösen Zeiten halten, wäre das für die Christen die Zeit vor Ostern, die mit dem Aschermittwoch beginnt. Allerdings war früher auch die Adventszeit eine Fastenzeit, was sich heute kaum jemand vorstellen kann und bei den vielen süßen Angeboten auch sicher schwierig wäre.


Vielleicht möchtest du aber einfach aus gesundheitlichen Gründen fasten, es geht dir zum Beispiel um eine Ernährungsumstellung, die nach dem Fasten besonders leicht fällt, oder um die Entgiftung deines Körpers, eine sogenannte Detoxkur. Viele möchten einfach nur ein paar Kilos verlieren und damit ihrer Gesundheit etwas Gutes tun.


Und da stellst du dir mit Recht die Frage, ob es einen idealen Fastenzeitpunkt gibt.


Der beste Fastenzeitpunkt ist immer dann, wenn innere und äußere Umstände es zulassen.


Du musst innerlich zum Fasten bereit sein, aber auch dein Umfeld muss dir Gelegenheit dazu geben. Es nützt nichts, wenn weder deine Familie noch dein Arbeitsplatz mitspielen. Du solltest nicht schon mit Stress in deine Fastenzeit starten, die Zeit davor sollte dich entlasten - von falscher Nahrung und Stress. Darum werden die Tage vor dem Fasten auch Entlastungstage genannt, in denen du bereits auf schwer verdauliche Lebensmittel und am besten auch auf Kaffee, Alkohol, Fleisch und Süßigkeiten verzichtest.



Nach dem Fastenstart gibt dir deine Fastenzeit Gelegenheit, innezuhalten und einmal vom Rest der Welt Abstand zu nehmen. Bist du Teilnehmerin oder Teilnehmer einer Fastenwandergruppe, wirst du rundum versorgt und brauchst dich um nichts zu kümmern. Diese Zeit ist sehr wertvoll und wie ein Urlaub. Daher wäre es auch schön, wenn du nicht noch nebenbei arbeiten oder irgendetwas von Ferne organisieren müsstest. Die Zeit gehört dir und du darfst sie genießen.


In einer Fastenwanderwoche bist du bestens versorgt und musst dich um nichts kümmern.


Nach deiner Fastenzeit brauchst du ein paar Tage, bis deine Verdauungsorgane sich wieder an Nahrung gewöhnt haben, das sind die sogenannten Aufbautage.


Wer diese Tage gut einhält, hat mehr von seiner Fastenzeit. Man rechnet ungefähr 1/3 der Fastenzeit als Aufbautage. Bei 6 Tagen Fastenzeit sind das also min. 2 Aufbautage. Am besten isst du in dieser Zeit leicht verdauliche Speisen, vorzugsweise gegartes Gemüse und Obst. Das langsame Essen und gute Kauen ist sehr wichtig und eine gute Übung für unseren sonst so hektischen Alltag. Nach den Aufbautagen kannst du wieder "normal" essen, wobei das gute Kauen und langsame Essen durchaus in deinen Alltag Einzug nehmen darf.


Der Zeit nach dem Fasten ist sehr wichtig! Nimm dir Zeit für deine Aufbautage!


Jahreszeitlich bist du beim Fasten unabhängig, aber privat und beruflich sollte es gut passen. Bitte vergiss nicht, dass zu deiner Fastenzeit auch die Entlastungstage und Aufbautage gehören.


In einer Gruppe fastet es sich immer am besten, daher mein Tipp an dich:

Melde dich zu einer Fastenwanderwoche an. Dazu gibt es zahlreiche Angebote im Internet oder auf meiner Website unter www.lebeleichtfasten.de.

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